"Tradition verbindet – Gemeinschaft erleben"
Das größte Zeltfest der Gemeinde
seit 1971 - alle fünf Jahre im Herzen Deutschlands
Heimatfest Neu-Eichenberg
Wenn das Freibier schneller läuft als die Zeit
Frühschoppen, Freibier und ein Finale voller Heimatgefühl
Der Festmontag begann mit einem der emotionalsten und zugleich humorvollsten Momente des elften Heimatfestes Neu Eichenberg. Beim Frühschoppen mit den Lokalmatadoren „Die Eichenberger“ füllten sich Festzelt und Festplatz schon früh am Tag. Die Stimmung war von Beginn an geprägt von viel Heimatgefühl und einem starken Gemeinschaftserlebnis.
Zur Eröffnung trat der „Die‑von‑hier!“‑Projektchor auf. Die Sängerinnen und Sänger übergaben einen Spendencheck über 405 Euro an die Kinderfeuerwehr Neu Eichenberg und verabschiedeten sich mit ihrem letzten Projektchor‑Lied, dem „Heimatlied Neu Eichenberg“. Dieser Moment wurde von vielen Gästen als besonders bewegend wahrgenommen und setzte einen würdigen Akzent zum Abschluss des Festwochenendes.
Direkt danach startete der Freibierausschank. Wie alle fünf Jahre kam der Festwirt zu Beginn kaum hinterher, bis sich das Thekenteam gemeinsam mit dem Festausschuss in den Ausschank eingegroovt hatte. Das Publikum nahm es mit Humor und hob die Gläser, sobald der Nachschub floss. Der typische Festmontag‑Rhythmus stellte sich schnell ein.

Währenddessen spielten Die Eichenberger ihr Programm und verwandelten das Zelt in einen brodelnden Frühschoppen. Bis etwa sechzehn Uhr herrschte ausgelassene Stimmung, bevor das elfte Heimatfest Neu Eichenberg offiziell beendet wurde.
Der Festmontag zeigte noch einmal eindrucksvoll, wie sehr Tradition verbindet und Gemeinschaft erleben in Neu Eichenberg gelebt wird.
Wenn 600 Meter Festumzug durchs Dorf rollen
Strahlender Himmel, starke Gruppen und ein Sonntags-Finale, das das Zelt beben ließ
Bei strahlend blauem Himmel stellten sich am Sonntag rund dreißig Zugnummern mit einer beeindruckenden Gesamtlänge von etwa sechshundert Metern in Hebenshausen auf. Die Feuerwehren aus Niedergandern, Reckershausen und Hohengandern unterstützten die heimische Feuerwehr bei der Absicherung des Festumzuges und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
1. Platz Festumzug - Helloween udn Horrorhaus Marzhausen
Alle teilnehmenden Gruppen hatten sich sichtbar viel Mühe gegeben. Aufwendige Dekorationen, kreative Kostüme und liebevoll gestaltete Wagen machten den Festumzug zu einem echten Hingucker. Für die Drei‑Länder‑Jury am Lindenplatz war es keine leichte Aufgabe, aus dieser Vielfalt die besten Beiträge auszuwählen.
Der Zug bewegte sich über eine gute Stunde durch alle Straßen von Hebenshausen, bevor er schließlich den Festplatz erreichte. Entlang der Strecke wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder mit kalten Getränken versorgt, um der sommerlichen Hitze zu trotzen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den zahlreichen Gästen, die die Gruppen am Straßenrand unterstützt und angefeuert haben.
Im Anschluss an den Festumzug spielten die Musikzüge auf dem Festplatz auf und sorgten für einen nahtlosen Übergang in den musikalischen Teil des Nachmittags. Zum Finale übernahm Schottenrock die Bühne und brachte das Festzelt zum Abschluss des Sonntags noch einmal kräftig zum Beben.
Im Rahmen des Platzkonzertes wurden zudem die besten Zugnummern prämiert. Den dritten Platz belegte Baumpfleger37, den zweiten Platz sicherte sich Hof Siebert und den ersten Platz gewann das Halloween‑ und Horrorhaus Marhausen.
Der Festsonntag klang gegen 19Uhr aus und hinterließ viele Eindrücke, viel Applaus und ein Dorf, das sich auf den nächsten Festtag freut.
Rockpiraten entern das Festzelt
Große Eröffnung bei hochsommerlichen Temperaturen
Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der offiziellen Eröffnung des Heimatfestes. Bei weiterhin hochsommerlichen Temperaturen zogen der Heimatfestausschuss und der Musikverein Ermschwerd feierlich mit der Erntekrone ins Festzelt ein. Im Anschluss folgte ein kurzer Festakt zum fünfundfünfzigjährigen Bestehen der Gemeinde Neu Eichenberg.
Als musikalisches Warm‑up präsentierte sich der Projektchor „Die‑von‑hier!“ mit einem Flashmob‑Auftakt und sorgte für einen überraschenden und stimmungsvollen Einstieg in den Abend. Die Formation setzte damit ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt und bereitete das Publikum ideal auf die folgende Tanznacht vor.
Im Anschluss übernahmen die Rockpiraten die Bühne und führten das Motto Tradition verbindet – Gemeinschaft erleben auf ihre eigene Weise fort. Die Band spielte sich mit großer Routine durch vier Jahrzehnte Musikgeschichte und riss dabei Jung und Alt von den Festzeltgarnituren. Die Mischung aus Klassikern, aktuellen Titeln und einer energiegeladenen Show sorgte für eine durchgehend volle Tanzfläche und verband Generationen im Festzelt.
Auch das parallel laufende Fußballspiel brachte die Stimmung nicht zum Erliegen. Die Rockpiraten griffen Tore und Spielszenen geschickt auf und banden sie humorvoll in das Tanzgeschehen ein. So entstand ein Abend, der Musik, Sport und Festzeltatmosphäre auf besondere Weise miteinander verband.

